Campingausstattung - Gut gerüstet für den nächsten Campingurlaub



Campingausstattung  Tunnelzelt  Igluzelt


Wer sich beim Urlaub gegen den klassischen Hotelurlaub entscheidet, um an dem Abenteuer Camping teilzunehmen, hat einiges zu überlegen und zu planen. Der Outdoor-Urlaub beschert einem nämlich nicht nur Flexibilität und Nähe zur Natur, sondern verbirgt auch einige Fallstricke.
Damit die Camping-Tour nicht getrübt wird, ist der Auswahl der Campingausstattung größte Beachtung zu widmen.


Unterbringung - vom 1-Mann-Zelt bis Familienzelt


Zunächst ist die Gemeinschafts-Ausrüstung zu planen: Falls keine Unterbringung im Wohnmobil vorgesehen ist, benötigt man ein oder mehrere Zelte. Hier ist zunächst zu überlegen wohin die Tour geht und wie viele Personen unterzubringen sind. Findet der Camping Urlaub im sonnigen Süden statt, so kann man sich ohne weiteres ein Familienzelt oder ein 4 Personen Zelt zulegen. Für längere Campingurlaube in ruhigen Lagen empfiehlt es sich außerdem, ein Tunnelzelt zu verwenden, da dies den meisten Komfort bietet.
Verbringt man seinen Urlaub in höheren Lagen, im Gebirge, so kann man schon einmal in einen mehr oder weniger heftigen Sturm geraten. In solch einer Situation hat man am Familienzelt recht wenig Freude, sondern sollte auf Zelte mit wenig Wind-Angriffsfläche und vielen Befestigungspunkten und Abspannleinen zurückgreifen, sodass eigentlich nur ein Igluzelt in Frage kommt.


Unverzichtbare Ausrüstung und Campingausstattung


Nicht zwangsläufig notwendig für die Campingausstattung ist ein Sonnensegel oder Sichtschutz, nicht verzichten sollte man dagegen auf Reparatursets für das Zelt und den Schlafplatz.

Wenn man sich nun für seine "Outdoor-Wohnung" entschieden hat, sucht man sich die Einrichtung aus. Zunächst einmal ist der Schlafplatz zu überdenken. Will man Camping-Betten, Luftmatratzen oder Isomatten? Entscheidet man sich für Klappbetten, Luftmatratzen oder Luftbetten, so entscheidet man sich zwar für Komfort, als platzsparende und einfach zu bedienende Ausrüstung ist eher die selbstaufblasende Isomatte als Campingausrüstung mitzunehmen.


Wahl des geeigneten Schlafsacks


Wenn man nun weiß wo und auf was man schläft, entscheidet man sich nun für den geeigneten Schlafsack.
Im Gebirge wird es nachts empfindlich kalt, wenn man dann als Ausstattung einen Sommerschlafsack hat, erlebt man im günstigsten Fall eine unruhige Camping-Nacht. Achten Sie deshalb beim Kauf auf Kältebrücken, Temperaturbereiche und Material. Beim Temperaturbereich ist vor allem der Komfortbereich maßgebend, der Maximalbereich ist eher theoretischer Natur.

Will oder kann man sich nicht den Rolls-Royce unter den Schlafsäcken kaufen, den Daunenschlafsack, kann man seine Campingausrüstung mit einem zusätzlichen Hüttenschlafsack oder Inlett ergänzen.
Soll es doch der Daunenschlafsack sein, sollte man bedenken, dass dieser bei feuchter Witterung wesentlich schlechter trocknet als seine Kollegen mit Kunstfaserfüllung und dass es auch bei diesen Schlafsäcken riesige Qualitätsunterschiede gibt. Achten Sie deshalb immer auf den Daunenanteil, da mit wachsendem Daunenanteil auch die Wärmeleistung steigt (Optimal sind 90% Daunen).


Zusätzliche Camping Ausstattung


Die Campingausrüstung für den Tag umfasst Camping-Möbel, Gaskocher, Camping-Geschirr.
Bei den Outdoor-Möbeln sollte man dem Falt-Campingstuhl den Vorzug geben. Dieser besteht aus einem Gestänge aus Aluminium und einem Bezug aus Nylongewebe, daher ist er leicht, Platz sparend zu verstauen und wetterunempfindlich. Bei der Auswahl des Camping-Tisches wählt man einen Aluminiumtisch, der auch ohne Werkzeug aufzubauen ist und trotz der leichten Bauweise einen stabilen Stand aufweist.

Soll die Campingausstattung nicht gleich eine kompakte Camping-Küche beinhalten, hat man sich für einen Camping-Kocher zu entscheiden. Hier gibt es unterschiedliche Modelle, jedoch besonders beliebt sind Gaskocher. Achten Sie bei Ihrer Ausrüstung aber unbedingt auf einem ausreichenden Vorrat an Gaskartuschen.

Als Camping-Geschirr entscheidet man sich für ein Platz sparend zu verstauendes Kombigeschirr aus Aluminium, ein Topf, eine Pfanne, Besteck, Flasche, Becher und Schüssel reichen erfahrungsgemäß aus.
Macht man Camping in Regionen fernab jeglicher Zivilisation ist bei der Outdoor-Ausrüstung auch an Nahrungsmittel zu denken. Konservendosen sind aufgrund des Gewichtes und Platzbedarfes wenig geeignet, im gut sortierten Outdoor -Handel bekommt man jedoch eine Vielzahl an Lebensmitteln für die dauerhafte Selbstversorgung: Müsli, Milchpulver, dehydrierte Fertiggerichte, Entkeimungstabletten für Quellwasser, bzw. Wasserfilter.


Individuelle Campingausstattung - Outdoor Kleidung


Die persönliche Campingausstattung umfasst vor allem die sorgfältige Auswahl der Outdoor-Kleidung und Schuhe. Hier ist auf folgendes zu achten: geringer Platzbedarf, schließlich muss die Ausrüstung in den persönlichen Hiking Rucksack passen, der zwischen 40 und 55 Liter fasst, bzw. in den Trekking Rucksack, immerhin mit 55 bis 75 Liter Fassungsvermögen.
Die Camping-Kleidung sollte Funktionskleidung aus speziellem Material sein, das Feuchtigkeit nach außen leitet aber regen- und windundurchlässig ist. Besonders praktisch sind Hosen, die man dank Reißverschlüssen schnell zu Bermudas oder Shorts verwandeln kann.
Bei dem Trekkingschuh sollte man keinesfalls nach dem günstigsten Modell greifen, hier ist eine gute Qualität immens wichtig. Ferner ist an Regenkleidung, Kopfbedeckung, evtl. Handschuhe und Sonnenbrille zu denken.

Wichtige Bestandteile der Campingausrüstung sind außerdem noch: Campingführer, Klappspaten, Multifunktions- Messer, Kompass, Gaslaterne und Taschenlampe sowie Versicherungskärtchen und Sonstige Reisedokumente. Hier finden Sie übrigens eine Camping Checkliste, in der noch mal die wichtigsten Bestandteile der Ausstattung aufgelistet sind.



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